first notes from testing oracle VM


Endlich, nach 3 jahre langem “ich muss mir das mal anschauen” hab ich nun ein wenig mit Oracle VM gespielt.

Ursache ist hauptsaechlich, dass ich von RHEL/CentOS wegwill, da diese primaer auf KVM setzen. KVM wird fuer mich aber erst in 1-2 Jahren diskutabel, dann hat es vielleicht den Featurestand von Xen vor 2 Jahren. Das klingt nun widerspruechlich, man muss aber bedenken, dass heutzutage durch libvirt alle “heisseren” Xen-Features garnicht mehr sichtbar sind, ebenso, dass beifast allen Distros voellig veraltete Xen-Versionen genutzt werden.

Virtuelles TPM, sHype, xen Profiling … sind 2 Jahre alte Features, die in *keiner* der grossen Distros verfuegbar sind. Insofern kann man auch den KVM Verfechtern kaum einen Vorwurf aus ihrer Unkenntnis machen – wie sollen sie die Features verstehen, wenn fast sie nirgends verfuegbar sind? Hmm. Ok, durch nen weiten geistigen Horizont 😉

In jedem Falle,  hier nun erste Notizen zu Oracle VM:

Gestetet hab ich’s auf nem

Q6600, Intel DP35DP, 8GB Ram mit 64GB SSD.

Da der von Intel verbaute Marvell IDE Chip ein wenig Aerger machte, hab ich dann mit einem USB DVD-Laufwerk installiert, nach ein wenig gepiele im BIOS klappte das auch.

Was gut gefaellt:

  • Sauber in Xen integriert (configfiles der vm’s in standardverzeichnissen usw)
  • recht schlanke dom0 (666MB Ram, ~800MB Disk Usage in 4GB Partition)
  • Sinnvolle Defaults (dom0 ram begrenzt, um balooning zu vermeiden)
  • OCFS2 als Storage
  • keine Sparse Files
  • sehr gute Handbuecher
  • Userrollen (hab ich noch nicht angeschaut)
  • Managementtools ausserhalb der dom0, trotzdem kompletter xen stack in der dom0 vorhanden – so sollte es sein – die hosts bleiben autark lauffaehig
  • Keine schwachsinnige UUID-sucht wie bei XenServer – d.h. die ISO repositories findet man problemlos unter nem sinnvollen Pfad.
  • ISOs werden importiert und freigegeben, man wird geradezu darauf gestossen ordentliche Metadaten einzupflegen

Was garnicht gefaellt:

  • ne komplette Oracle XE datenbank fuer Management…
  • auf einer 2GB 2cpu VM laeuft das management “gerade so”
  • traegheit: eine VM kann problemlos crashen und wieder hochfahren ohne, dass man es in der GUI auch nur sieht
  • Enterprise Management fehlt mir – ich seh keine Reports usw.
  • meine XP testkiste war nach dem installieren der PV treiber tot
  • der Host liess sich nichtmal runterfahren, weil er “ewig” auf den Shutdown der VM wartet
  • bei der generellen “reaktionsgeschwindigkeit” bin ich nicht sicher, ob eine HA config spass macht, wenn ein Admin in Reichtweite ist, kann der den Failover schneller manuell durchfuehren, als das System auch nur reagiert.  Von Nagios Eventhandlern etc. ganz zu schweigen.
  • Es gibt in der Manager-Oberflaeche nichtmal ein Eventlog, in dem steht, wenn ein Host ausfiel, nichtmal ein PopUp, wenn eine VM crashed.

Zeit nun, eine Sun xVM Kiste zu testen.

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